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Förderrunde 2026

Versorgungsforschung 2026: Die vier Themenfelder – und der Weg zum Antrag

Dr. Lea-Sophie Borgmann · 19. Juni 2026 · 5 Min. Lesezeit

Am 19. Juni 2026 hat der Innovationsausschuss beim G-BA die themenspezifische Förderbekanntmachung zur Versorgungsforschung veröffentlicht. Vier Themenfelder, eine harte Frist – der 20. Oktober 2026, 12:00 Uhr – und ein Budget, das dieses Jahr kleiner ausfällt als sonst. Was gefördert wird, wie viel Geld da ist und wie der Weg von der Idee bis zur Einreichung wirklich aussieht.

Was jetzt gefördert wird

Die themenspezifische Versorgungsforschung adressiert 2026 vier klar umrissene Felder. Das ist die offizielle Auswahl des Innovationsausschusses:

Übersicht der vier geförderten Themenfelder der themenspezifischen Versorgungsforschung 2026: Psychiatrie, DMP, Geriatrie und KI, mit Einreichungsfrist 20.10.2026 und Fördervolumen 20 Mio. Euro.
Die vier Themenfelder und die Eckdaten der Förderrunde. Quelle: Innovationsausschuss beim G-BA.

1. Psychiatrie. Bedarfsorientierte Steuerung in der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung.

2. DMP. Patientenschulungen für Disease-Management-Programme.

3. Geriatrie. Bedarfsgerechte, patientenzentrierte Entscheidung über invasive Maßnahmen bei hochbetagten, gebrechlichen Patient:innen.

4. KI. Ausmaß, Art und Auswirkungen bereits in der Versorgung genutzter KI-Anwendungen.

Ehrlich? Eine starke Auswahl. Das sind alles Felder, in denen wir erstaunlich wenig darüber wissen, was in der Versorgung real passiert – und genau darum geht es in der Versorgungsforschung.

Frist: 20. Oktober 2026, 12:00 Uhr. Wer hier ernsthaft ran will, fängt jetzt an – nicht im Oktober.

20 Millionen – und warum das wenig ist

Das reguläre Jahresbudget des Innovationsfonds liegt bei 200 Millionen Euro. 2026 wurde es einmalig auf 100 Millionen halbiert – als Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Beiträge. Für die Versorgungsforschung bleiben davon 20 Prozent: 20 Millionen Euro, und zwar für die themenspezifische und die themenoffene Förderung zusammen.

Ab 2027 gelten wieder die alten Regeln, dann liegt der VSF-Anteil wieder bei rund 40 Millionen. Für dieses Jahr heißt das nüchtern: weniger Geld, mehr Konkurrenz, höhere Latte. Ein solider Antrag reicht 2026 nicht – er muss richtig gut sein.

Von der Projektidee bis zur Bewilligung sind es im Kern sechs Schritte – und genau hier entscheidet sich oft, ob ein Antrag durchkommt. Woran es dabei fast nie liegt: an der Idee. Es liegt am Zeitplan, am Konsortium und an den Anlagen, die alle unterschätzen. Den ganzen Ablauf habe ich Schritt für Schritt aufgeschrieben:

Wann sollten Sie anfangen?

Für einen Vollantrag sollten Sie mehrere Monate Vorlauf einplanen – mehr, wenn das Konsortium noch aufgebaut werden muss oder das Studiendesign komplex ist. Unterschätzt wird vor allem der Abstimmungsaufwand zwischen den Partnern: Inhalte, Kosten und Zuständigkeiten brauchen Zeit und klare Kommunikationsstrukturen.

Der 20. Oktober fühlt sich gerade noch weit weg an. Ist er nicht. Wenn Sie an einem der vier Themenfelder sitzen, ist jetzt der richtige Moment, um zu klären, ob die Idee trägt.

Quellen: Innovationsausschuss beim G-BA – themenspezifische Förderbekanntmachung Versorgungsforschung (veröffentlicht 19.06.2026) sowie Angaben zur Fördersumme 2026 (§ 92a SGB V). Aktuelle Fristen und Bekanntmachungstexte unter innovationsfonds.g-ba.de.

Sie sitzen an einem dieser Themen?

Ob gezieltes Sparring zu Ihrem Antragsentwurf, konzeptionelle Mitarbeit an einzelnen Kapiteln oder die komplette Antragserstellung inklusive Anlagen und Kalkulation – ich begleite Konsortien flexibel durch das Verfahren beim Innovationsfonds des G-BA.

In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, wo Sie stehen und welche Unterstützung sinnvoll ist – solange bis zum 20.10. noch Zeit ist.

Dr. Lea-Sophie Borgmann

+49 1512 8863472

mail@leasophieborgmann.com

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